Im Februar 2025 errang Amazon einen juristischen Sieg gegenüber einer Gruppe von fast 20 Personen und verbundenen Unternehmen, die fälschlicherweise eine Zugehörigkeit zu Amazon Services wie Amazon Publishing und Kindle Direct Publishing (KDP) vorgaben. Die Websites der Betrüger wurden dazu konzipiert, Autoren zur Zahlung einer Publikationsgebühr zu verleiten und dann minderwertige oder gar keine Dienstleistungen bereitzustellen. Das Gericht des nördlichen Bezirks von Kalifornien hat einem Antrag auf ein Versäumnisurteil gegen die Beklagten stattgegeben und den Betroffenen 36,4 Millionen US-Dollar Schadenersatz zugesprochen.
„Wir freuen uns über die Entscheidung des Gerichts, unserem Antrag auf ein Versäumnisurteil zu folgen”, sagte David Naggar, Vice President of Books and Kindle Content bei Amazon. „Der erfolgreiche Abschluss des Verfahrens sendet ein klares Signal an Akteure mit schlechten Absichten, dass ihre Handlungen Konsequenzen haben und zeigt, wie weit Amazon geht, um Autoren und Herausgeber zu schützen”.
Amazon ist darauf bedacht, Autoren und Herausgeber zu unterstützen, indem es ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Arbeit mit einem weltweiten Publikum zu teilen, und indem es seine Tools weiterentwickelt, um Autoren, die ihrer Leidenschaft nachgehen, den besten Service zu bieten. Die Anmeldung bei KDP ist für Autoren völlig kostenlos. Amazon verlangt niemals Vorabgebühren. Autoren und Herausgeber sollten jede verdächtige Kommunikation oder Website melden, da diese Berichte wertvolle Informationen liefern, die den Amazon-Teams helfen, Akteure mit schlechten Absichten und jede Art von Betrugsmasche zu erkennen.