Im September 2025 reichte Amazon fünf Zivilklagen gegen Betrugsgruppen im Bereich Rückerstattungen ein, darunter Mario Refunds, A$O, Plugged, Kanan und Wave, und stellte Unterlassungserklärungen an Einzelpersonen aus, die an dieser kriminellen Aktivität beteiligt waren. Die Klagen richteten sich sowohl gegen Betreiber als auch gegen einzelne Nutzer und folgten dem strukturellen Ansatz, der sich gegen REKK, Chin Chopa und Spectre bewährt hatte.
Das REKK-Verfahren hatte das Modell etabliert. Amazon erwirkte ein Versäumnisurteil in Höhe von 2 Millionen US-Dollar gegen den Betreiber Domantas Radeckas. Im Rahmen der zivilrechtlichen Ermittlungen wurde seine Identität aufgedeckt, was zu seiner Verhaftung durch die litauischen Behörden und der Beschlagnahme von illegalen Vermögenswerten in Höhe von etwa 6 Millionen Euro führte.
Die Kampagne vom September 2025 zeigte sofortige Ergebnisse. Alle fünf ins Visier genommenen Betrugsgruppen haben entweder ihre Tätigkeit eingestellt oder sich öffentlich verpflichtet, Amazon nicht mehr ins Visier zu nehmen.